Die Myrtenaster, Erikaaster oder Septemberkraut blüht länger als die bekannteren Rau- und Glattblattastern, nämlich je nach Temperatur bis in den November hinein. Daher ist sie ein wertvoller später Nektarlieferant für Insekten.

Die Blüten sind etwas kleiner als bei den meisten anderen Astern und können – je nach Sorte – weiß bis hellviolett sein. Die Staude wird 100-120 cm hoch und wächst am besten im mäßig trockenen, sonnigen Wildstaudenbeet. Sie macht sich recht breit und legt sich ggf. über andere Stauden, gern pflanzt man sie an einen Zaun. Wegen Ausläuferbildung sollte sie beobachtet werden !

Myrtenastern brauchen keinen Dünger, eine Kompostgabe im Frühjahr reicht aus. Einige Zuchtsorten sind leider mehltauanfällig, für die Wildart gilt das glücklicherweise nicht.

Wie viele andere Gartenastern auch stammt die Myrtenaster aus Nordamerika.

Vor einigen Jahren haben Botaniker die Pflanzengattung “Aster” neu aufgeteilt, seitdem heißen viele unserer bekannten Herbstastern mit wissenschaftlichem Namen nicht mehr Aster, sondern Symphotrichum.

Also korrekt: Myrtenaster (Symphotrichum ericoides, Synonym Aster ericoides). Aber keine Angst: auch professionelle Gärtner verknoten sich bei “Symphotrichum” die Zunge, daher findet man die Pflanze in der gut sortierten Staudengärtnerei nach wie vor unter Aster ericoides.

Standort im Biogarten: Großes Staudenbeet am Zaun

 

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