Die Hohe Schlüsselblume (Primula elatior) blüht im Unterschied zu ihrer kleineren Verwandten, der Echten Schlüsselblume, bereits im März. Auf feuchten Wiesen, geschützten Waldlichtungen, an Bachrändern kann man die hellgelben Blumen in kleineren und größeren Gruppen finden. Hohe Schlüsselblumen vertragen Trockenheit und volle Sonne schlecht. An solche Stellen kann man aber die Echte Schlüsselblume (Primula veris) setzen.
Schlüsselblumen sind Stauden, d.h. einmal gepflanzt, kommen sie jedes Jahr wieder. Sie brauchen keinen Dünger, sind aber für eine gelegentliche Kompostgabe dankbar.
Die knallbunten Frühlingsprimeln, die man jetzt überall kaufen kann, stammen von einer dritten Schlüsselblumenart ab, der gewöhnlichen Schlüsselblume (Primula vulgaris).

In der Volksheilkunde werden sowohl die Blüten als auch die Wurzeln der Schlüsselblumen verwendet. Sie enthalten Saponine und ätherische Öle, die vor allem bei Husten, Bronchitis und Nebenhöhlenvereiterungen eingesetzt werden.
Aber Achtung: Alle Schlüsselblumenarten stehen unter Naturschutz und dürfen nicht wild gesammelt werden !

Vorkommen in der Natur: An Bach- und Teichrändern und in Feuchtwiesen

Vorkommen im Biogarten: Im Schattenbeet neben der Brücke

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