Pflanze des Monats April 2014

Pflanze des Monats April 2014

Bärlauch

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Bärlauchblätter

Wo Bärlauch wächst, liegt im Frühjahr oft ein leichter Hauch von Knoblauchduft in der Luft; nicht verwunderlich, denn der Bärlauch gehört zur Gattung Allium und ist damit eng verwandt mit Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebel.

Bärlauch gehört zu den ersten Kräutern, die im Frühjahr – wenn auch nur für kurze Zeit, bis der Bärlauch nach der Blüte einzieht – geerntet werden können. Genutzt werden Blätter und Stiele, aber auch die Blüten und die Zwiebeln. Wild wächst Bärlauch vor allem in feuchten Wäldern und dann oft in dichten Rasen.

Ob und wo Bärlauch in der Natur geerntet werden darf, hängt davon ab, ob die Pflanze lokal verbreitet oder eher bedroht ist. Deshalb sollte man sich immer informieren, welches die Vorschriften im jeweiligen Gebiet sind. Wenn ernten erlaubt ist, dann üblicherweise nur in kleinen Mengen für den persönlichen Gebrauch. Ernten in großen Mengen und kommerzielle Nutzung bedarf der behördlichen Genehmigung.

Und dann ist es immer wichtig, den Bärlauch nicht mit anderen aber deutlich giftigen Pflanzen zu verwechseln, die ähnliche Blätter aufweisen (Maiglöckchen, Blausternchen) oder zumindest im Austrieb der zusammengerollten Blätter ähnlich aussehen (Aronstab, Herbstzeitlose, Funkien).

Bärlauch kann gut im eignen Garten angepflanzt werden, wo er unter Bäumen oder im Schatten von Hecken gedeiht. Im Biogarten sind Beetschäden, die durch Wühlmäuse oder Maulwürfe verursacht werden, dort geringer, wo sich viel Bärlauch angesiedelt hat.

Die gesundheitliche Wirkung beruht vor allem auf schwefelartigen ätherischen Ölen, die verdauungsfördernd, blutdrucksenkend und antibakteriell wirken.

Standort in der Natur: In Wäldern mit lockeren, feuchten Böden, bevorzugt im Schatten

Standort im Biogarten: Im Erdbeerbeet im Schatten der Buchshecke links vom Birnbaum

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