Noch bis Mitte Oktober: Zierstauden für gemeinschaftliche Gartenprojekte abzugeben

Aster mit Admiral

Myrtenaster mit Admiral im Oktober

Der Thurner Hof verbreitert seine Feuerwehreinfahrt und muß dafür einen Teil der Staudenbeete zurückbauen. Deshalb gibt der VHS-Biogarten ab sofort bis Mitte Oktober Zierstauden an andere Gemeinschaftsprojekte ab, z.B. Garteninitiativen, Schulgärten, Seniorenheime. Alle Pflanzen sind von Interesse für Bienen, Hummeln und vor allem die Astern auch für Schmetterlinge.

Bei Interesse bitte mit dem VHS-Biogarten über den Mail-Button auf dieser Webseite Kontakt aufnehmen und kurzfristig einen Termin vereinbaren.

Staude Art Sonne/Schatten  Blühzeitpunkt
Flockenblume blau Cyanus Sonne Sommer
Flockenblume lila Scabiose Sonne Sommer
große Margeriten Leucanthemum Sonne Sommer
Katzenminze Nepeta Sonne Sommer
Montretien Crocosmia Sonne Sommer
Taglilie, gelb oder orange Hemerocallis Sonne Sommer
Wiesenmargeriten Leucanthemum Sonne Sommer
Wilder Dost Origanum Sonne Sommer
Astern weiß, violett, lila, rosa Aster Sonne Herbst
Leuchtender Sonnenhut Rudbeckia Sonne Herbst
Rote hohe Fetthenne Sedum Sonne Herbst
Storchenschnabel pink Geranium Sonne/Halbschatten Frühjahr
Storchenschnabel rosa Geranium Sonne/Halbschatten Frühjahr
Rosenwaldmeister Phuopsis Sonne/Halbschatten Sommer
Akelei, verschiedene Farben Aquilegia Sonne/Halbschatten Sommer
Farne verschiedene Halbschatten/Schatten /
Elfenblume (immergrün) Epimedium Halbschatten/Schatten Frühjahr
gelber kleiner Beinwell Symphytum Halbschatten/Schatten Frühjahr
Günsel Ajuga Halbschatten/Schatten Frühjahr
Lungenkraut Pulmonaria Halbschatten/Schatten Frühjahr
hoher Beinwell Symphytum Halbschatten/Schatten Sommer
Maiglöckchen Convallaria Halbschatten Frühjahr
Herbstanemone (rosa) Anemone Halbschatten Spätsommer

Pflanze des Monats 8-2016 Leuchtender Sonnenhut

Rudbeckie MH

Rudbeckie mit gelben Zungenblüten

Der Sonnenhut (oder die Rudbeckie) stammt aus Nordamerika und ist ein typischer Bestandteil der ‚Präriebeete‘, die immer beliebter werden, da sie fast ganzjährig pflegeleicht sind. Der Sonnenhut blüht vom Spätsommer bis zum Herbst zuverlässig und ausdauernd. Er gedeiht auf vielen, gerade auch schweren Böden, kommt sogar mit leichtem Schatten zurecht und sommerliche Trockenheit verträgt er umso mehr, je besser die Staude eingewachsen ist.

Das Herausschneiden von Verblühtem unterstützt das Treiben neuer Blüten. Continue reading

Pflanze des Monats 5-2016 Der Schlangenknöterich

Wiesenknöterich

rosablühender Wiesenknöterich

Der hübsche Wiesenknöterich, der ab Mai auf eher feuchten Wiesen blüht, wurde vor einigen Jahren zu Schlangenknöterich umgetauft. Diese neue Bezeichnung nimmt Bezug auf den gewundenen Wurzelstock der Wildstaude. Laut Signaturenlehre sollte der Knöterich deshalb auch gegen Schlangenbisse helfen.

Er enthält in allen Teilen Gerbstoffe, die seit Jahrhunderten vor allem aus der Wurzel gewonnen wurden und zum Beispiel als Mundspülung oder gegen Durchfall eingesetzt wurden. Die tatsächliche Heilwirkung ist noch in der Erforschung. Continue reading

Pflanze des Monats 3-2016 – Märzveilchen

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violette Veilchenblüten

Das Märzveilchen blüht tief-violett und gehört zu den Veilchenarten, die auch duften. Die herzförmigen Blätter sind immergrün.

Mit dem Aroma der Wurzeln, Blätter und Blüten kann man Liköre und Konfekt würzen und mit den kandierten Blüten Gebäck und Desserts verzieren.

Veilchenduft wird in der Parfümindustrie allerdings meist aus einer ähnlich wie Veilchen duftenden Iriswurzel gewonnen. Continue reading

Pflanze des Monats 11-2015, Wilde Karde

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Fruchtstände der Wilden Karde

Die Natur räumt am Ende des Herbstes nicht auf, sondern läßt auf Wiesen, an Wegrändern oder Gehölzsäumen alles eintrocknen, was an Halmen, Blättern und Samenständen in den vergangenen Monaten gewachsen ist.

Ein besonders eindrucksvoller Fruchtstand ist der von der Wilden Karde mit seiner ellipsoiden Form, den vielen kleinen Samenfächern und den geschwungenen Hüllblättern. Im Biogarten lassen sich derzeit zwei Distelfinken die ölhaltigen Samen schmecken.

Wilde Karden sind 2-jährige Pflanzen, die das ganze Jahr über etwas zu bieten haben. Die diesjährigen bis zu 40 cm großen Blattrosetten leuchten vom Herbst bis zum nächsten Frühjahr hellgrün und sind mit regelmäßigen scharfen spitzen Erhebungen versehen. Im daran anschliessenden Sommer öffnen sich die ersten hellvioletten Blüten am Äquator des Blütenstandes und erblühen erst danach sowohl nach oben als auch nach unten. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge schätzen diese Blüten sehr. Continue reading

Pflanze des Monats 9-2015 – Die rote Fetthenne

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Fetthennenblüte mit Schmetterling

Obwohl die Rote Fetthenne das ganze Jahr über im Beet etwas zu bieten hat, galt sie völlig zu Unrecht lange Zeit als altbacken.

Jetzt im Herbst blüht sie lange und ausdauernd, oft bis zum ersten Frost und je nach Sorte heller oder dunkler rosarot. Nach den ersten Frösten fallen die Blätter ab und die Stängel und Blütenschirme trocknen ein. Die verholzten Blütenkuppeln schützen nicht nur über den ganzen Winter die Triebknospen für das nächste Frühjahr, sondern bieten auch einen interessanten Anblick im Beet. Spätestens im April starten die fleischigen graugrün bereiften neuen Triebe durch und drängen die alten Stängel zur Seite – eine gute Zeit, die Stiele aus dem Vorjahr abzuschneiden. Continue reading

Pflanze des Monats 8-2015 Der Blutweiderich

Blutweiderich

Blutweiderich mit magentafarbenen Blütenähren

Am liebsten wächst der Blutweiderich in voller Sonne am Rand von Tümpeln und Teichen, auf Feuchtwiesen oder in Wassergräben.

Wilde Arten sind in Europa und Asien heimisch und blühen kräftigem Pink oder Magenta. In England werden gezüchtete Sorten gerne im Garten als Zierpflanzen eingesetzt. In Nordamerika dagegen gilt der von eingewanderten Imkern zur Beweidung von Bienen angesiedelte Blutweiderich in vielen Gebieten als exotische aber invasive Bedrohung, die einheimische Feuchtwiesenpflanzen verdrängt und im schlimmsten Fall die Fließeigenschaften von Gewässern verändert. Continue reading

Pflanze des Monats Juli-2015 – Die Stockrose

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Stockrose mit roten Blüten

Mit Höhen von 2 Metern und mehr gehört die Gartenstockrose zu den imposantesten Sommerstauden. Das Farbspektrum der Blüten reicht von weiß über gelb und rosa und bis hin zu fast schwarzen rot und lila Tönen. Bei selbst geerntetem Saatgut ist die Farbe der neuen Pflanzen allerdings immer eine Überraschung, abhängig davon, von welchen wohlmöglich andersfarbigen Pollen die Blüte bestäubt wurde.

Verwandt sind Stockrosen mit vielen anderen Malvenarten, wie dem Roseneibisch, der Wilden Malve und Gehölzen aus der Hibiskus-Familie.

Aus den Blättern vieler Malvenarten kann man einen süßsäuerlichen Tee brühen, der wegen der darin enthaltenen Gerb- und Schleimstoffe auch zur Linderung bei Erkältungskrankheiten eingesetzt wird. Continue reading

Pflanze des Monats April 2015 – Das Wiesenschaumkraut

Wiesenschaumkraut

hellviolette Wiesenschaumkrautblüte

Wiesenschaumkraut benötigt nährstoffreiche, eher feuchte Wiesen, die nicht schon früh im Jahr regelmäßig gemäht werden. Sind diese Bedingungen erfüllt, dann breitet es sich über große Flächen aus und überzieht zu Beginn des Frühlings die Wiesen mit weißen bis hellvioletten Blüten, die auf hohen Stängeln sitzen. Weil aber immer mehr wilde Wiesen trockengelegt oder aus pflegerischen Gründen früh im Jahr geschnitten werden, hat das Wiesenschaumkraut vielerorts weniger Gelegenheit Früchte auszubilden und zu keimen. Dabei sehen Wiesen voller Schaumkraut nicht nur wunderschön aus, sie bieten mit Pollen und vor allem Nektar auch früh im Jahr Nahrung für bestimmte Insekten, darunter den Aurorafalter mit seinen orangen Flügelspitzen, für den es sogar eine der Hauptwirtspflanzen ist.

Wiesenschaumkraut gehört zu den Kohlgewächsen. Wie viele andere Mitglieder dieser Familie bildet es aromatisch-scharfe Senföle aus und ist reich an Vitamin C. Die jungen Blätter und Blüten wurden schon immer als Gewürze, z.B. in Salaten oder auf Brot verwendet. Continue reading

Pflanze des Monats Februar 2015

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Huflattich mit den charakteristischen braunen Blattschuppen

Auf den ersten Blick sieht der Huflattich, wenn er ab Februar blüht, wie eine frühe Butterblume aus,  es fehlen aber deren charakteristische gezähnte Blätter. Dafür ist der Stängel von rotbraunen Blattschuppen umgeben, die den Austrieb gegen Kälte schützen. Grüne Blätter in Hufform treiben erst nach der Samenreife im April oder Mai. Damit gehört der Huflattich zu einer ganzen Reihe von mehrjährigen Pflanzen, die zuerst Blüten und Früchte und erst danach die Blätter ausbilden, mit denen sie Energie für das darauffolgende Jahr sammeln. Continue reading