Pflanze des Monats Juli-2015 – Die Stockrose

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Stockrose mit roten Blüten

Mit Höhen von 2 Metern und mehr gehört die Gartenstockrose zu den imposantesten Sommerstauden. Das Farbspektrum der Blüten reicht von weiß über gelb und rosa und bis hin zu fast schwarzen rot und lila Tönen. Bei selbst geerntetem Saatgut ist die Farbe der neuen Pflanzen allerdings immer eine Überraschung, abhängig davon, von welchen wohlmöglich andersfarbigen Pollen die Blüte bestäubt wurde.

Verwandt sind Stockrosen mit vielen anderen Malvenarten, wie dem Roseneibisch, der Wilden Malve und Gehölzen aus der Hibiskus-Familie.

Aus den Blättern vieler Malvenarten kann man einen süßsäuerlichen Tee brühen, der wegen der darin enthaltenen Gerb- und Schleimstoffe auch zur Linderung bei Erkältungskrankheiten eingesetzt wird. Continue reading

Pflanze des Monats Juni 2015 – Das Geißblatt

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gelbe Geisblattblüte rot überlaufen

 Vor allem in den Abendstunden verbreitet das Waldgeißblatt einen aromatisch, blumig süßen Duft, weil es sich zur Bestäubung seiner Blüten auf nachtfliegende Insekten – Nachtschwärmer und Motten – ausgerichtet hat.

Ein Hingucker sind auch die vielen großzügig geschwungenen Lippenblüten, die von blassgelb nach dunkelrot changieren können.

Das Geißblatt siedelt gerne an feuchten Waldrändern oder in Hecken, so dass die Wurzeln beschattet sind, während die Blüten soweit wie möglich dem Licht entgegen ranken. Continue reading

Pflanze des Monats Mai 2015 – Der Beinwell

Der Beinwell ist eine Wildstaude, die im Garten viel zu bieten hat. Die von blaurot und violett bis weiß changierenden Blüten bieten Nahrung für Bienen und Hummeln und die Blätter können zwei- bis dreimal im Jahr zum Mulchen oder Ansetzen nährstoffreicher Düngejauchen verwendet werden.

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Beinwell mit blaurötlichen Blüten

Während Bienen den Nektar im Inneren der Blüten gut erreichen können, müssen kurzrüsselige Hummeln die Blüten seitlich anbohren.

Sind im Juni die ersten Samen gereift, kippen die abgeblühten Stängel zur Seite und die Staude treibt binnen weniger Tage aus der Mitte neu.  Das ist der ideale Zeitpunkt, die alten Stängel zu schneiden und als grünen Mulch auf Beete zu legen, um das Austrocknen der Erde zu verhindern.

Wenn die Blätter im Laufe der Zeit vertrocknen und zerkrümeln, versorgen sie die Beete mit wertvollen Nährstoffen. Wegen des hohen Gehaltes an Stickstoff und Mineralien, darunter viel Kalium, eignet sich Beinwelljauche besonders gut, um Blüten- und Fruchtbildung zu unterstützen. Continue reading

Pflanze des Monats April 2015 – Das Wiesenschaumkraut

Wiesenschaumkraut

hellviolette Wiesenschaumkrautblüte

Wiesenschaumkraut benötigt nährstoffreiche, eher feuchte Wiesen, die nicht schon früh im Jahr regelmäßig gemäht werden. Sind diese Bedingungen erfüllt, dann breitet es sich über große Flächen aus und überzieht zu Beginn des Frühlings die Wiesen mit weißen bis hellvioletten Blüten, die auf hohen Stängeln sitzen. Weil aber immer mehr wilde Wiesen trockengelegt oder aus pflegerischen Gründen früh im Jahr geschnitten werden, hat das Wiesenschaumkraut vielerorts weniger Gelegenheit Früchte auszubilden und zu keimen. Dabei sehen Wiesen voller Schaumkraut nicht nur wunderschön aus, sie bieten mit Pollen und vor allem Nektar auch früh im Jahr Nahrung für bestimmte Insekten, darunter den Aurorafalter mit seinen orangen Flügelspitzen, für den es sogar eine der Hauptwirtspflanzen ist.

Wiesenschaumkraut gehört zu den Kohlgewächsen. Wie viele andere Mitglieder dieser Familie bildet es aromatisch-scharfe Senföle aus und ist reich an Vitamin C. Die jungen Blätter und Blüten wurden schon immer als Gewürze, z.B. in Salaten oder auf Brot verwendet. Continue reading

Pflanze des Monats März 2015

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Osterglocken

Die Osterglocke

Die wilde Form der Osterglocken oder gelben Narzissen beginnt im März mit der Blüte, wobei die äusseren Blütenblätter eher heller und die Nebenkronblätter eher kräftiger gelb gefärbt sind.

Die wilden Bestände z.B. in der Eifel sind streng geschützt und Ausgraben oder auch nur Pflücken verboten.

Selbst unter den wilden Formen gibt es eine Reihe von Unterarten, die sich in Farbe und Größe der Blüten und der Standortbedingungen unterscheiden. Darüber hinaus wurden von Liebhabern und im Handel hunderte neuer Formen gezüchtet, die von weiß über gelb bis orange reichen, mehrfarbig oder einfarbig, einfach oder gefüllt und vor- oder zurückgewölbt sind. Continue reading

Pflanze des Monats Februar 2015

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Huflattich mit den charakteristischen braunen Blattschuppen

Auf den ersten Blick sieht der Huflattich, wenn er ab Februar blüht, wie eine frühe Butterblume aus,  es fehlen aber deren charakteristische gezähnte Blätter. Dafür ist der Stängel von rotbraunen Blattschuppen umgeben, die den Austrieb gegen Kälte schützen. Grüne Blätter in Hufform treiben erst nach der Samenreife im April oder Mai. Damit gehört der Huflattich zu einer ganzen Reihe von mehrjährigen Pflanzen, die zuerst Blüten und Früchte und erst danach die Blätter ausbilden, mit denen sie Energie für das darauffolgende Jahr sammeln. Continue reading

Pflanze des Monats Januar 2015

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Feldsalat

Der Feldsalat

Der Feldsalat ist ein typischer Wintersalat. Wie viele Zweijährige keimt er im Herbst und bildet über die Wintermonate eine Blattrosette aus und blüht und bildet Samen im darauffolgenden Frühjahr. Die Blattrosette übersteht leichten Frost ebenso wie einige Zeit unter einer Schneedecke. Allerdings sollte Feldsalat nicht bei Frost geerntet werden, sondern erst wenn die Pflanzen bei den ersten leichten Plusgraden ihren Stoffwechsel wieder umgestellt haben, weil die Blätter sonst bei schnellem Erwärmen matschig werden.

Im Winter ist Feldsalat mit seinem leicht nussigen  Geschmack am aromatischsten und bietet im Vergleich zu anderen Wintersalaten einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen.. Continue reading

Pflanze des Monat – Dezember 2014

Ilex

Ilex-Blatt

Ilex-Blätter und kleine Knospen

In den Wintermonaten leuchten die immergrünen Blätter und roten Früchte des Ilex ganz besonders zwischen anderen Sträuchern, die im Winter das Laub verlieren.

Die Blattoberseiten sind dunkelgrün glänzend, die Unterseiten dagegen heller und matter. Rundum sind die Blätter sind mit dornigen Spitzen besetzt, die abwechselnd nach oben und unten zeigen und den Ilex so besonders wehrhaft machen. An höheren Zweigen, also dort, wo die Tiere das Laub nicht mehr erreichen können, werden die Dorner geringer oder fehlen ganz.

Im Wald findet man die in Europa heimische Art des Ilex meist als geselligen Strauch im Schatten anderer Bäume. Aber wenn genügend Licht vorhanden ist, kann er auch zu einem stattlichen Baum wachsen. Da Ilex zweihäusig ist, braucht es immer weibliche und männliche Exemplare, damit nach der Bestäubung der kleinen weißen Blüten die weiblichen Ilexe die attraktiven roten Früchte ausbilden können. Continue reading

Pflanze des Monats November 2014

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Borsten-Schildfarn mit spiraligen Wedeln

Der Borsten-Schildfarn

Im Biogarten wächst ein besonders schönes Exemplar des Borsten-Schildfarns mit mehrfach gefiederten spiralig geschwungenen Wedeln.

Der Borsten-Schildfarn vermehrt sich übrigens nicht nur über Sporen, sondern auch über Brutknospen, die sich entlang der Mittelrippe bilden. Um diese Form der Vermehrung zu unterstützen, senkt man die Wedel auf die Erde und fixiert sie dort, damit die Brutknospen Wurzeln schlagen können. Allerdings werden Brutknospen nicht jedes Jahr ausgebildet. Continue reading

Pflanze des Monats Oktober 2014

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Früchte des Pfaffenhütchens

Das Pfaffenhütchen

Der Wuchs ist unregelmäßig – sparrig sagen die Fachleute – und die Blüten im Frühjahr klein und farblich unscheinbar (weiß und grün). Aber im Herbst hat das Pfaffenhütchen seinen großen Auftritt mit geradezu exotisch geformten Früchten in Pink und Orange und später mit wunderbar roten Blättern. Da die Früchte im ungeöffneten Zustand in der Form an eine Kopfbedeckung katholischer Geistlicher erinnern, hat der Strauch seinen Namen erhalten.

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