Pflanze des Monats 11-2016 Winterroggen

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Winterroggen als Gründünger

Nach der Ernte im Herbst liegen viele Gemüsebeete über den Winter brach und das schadet der Bodenfruchtbarkeit. Die Erde trocknet aus, verschlämmt bei Regen, ist heftigem Wechsel von Wärme bei Sonnenschein und Kälte in der Nacht ausgesetzt, Unkräuter keimen trotz winterlicher Temperaturen usw.

Besser ist es, über den Winter die leeren Gemüsebeete mit sog. Gründünger zu bedecken, der die Erde mit einer grünen ‚Isolierschicht‘ schützt, so dass Wind und Sonne nicht direkt auf den Boden treffen. Gründünger nimmt im Herbst noch in der Erde vorhandenen Stickstoff auf, der auf diese Weise nicht durch Regen ausgespült wird und stellt ihn dem Boden wieder zur Verfügung, wenn die Gründüngerpflanzen im Frühjahr untergeharkt werden. Continue reading

Pflanze des Monats 10-2016 Rote Bete

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Rote Bete

Noch bis zum Frost kann Rote Bete geerntet werden. Lange galt sie hauptsächlich als Zutat zu preiswerten Gerichten wie Labskaus, Heringssalat oder Borschtsch oder als süßsauer eingelegte Beilage. Doch mittlerweile experimentieren auch Gourmetköche mit dem süß-erdig schmeckenden Wurzelgemüse, das roh oder gekocht zubereitet werden kann.

Der Saft der Roten Bete wurde und wird wegen des roten Farbstoffs Betanin auch zum Intensivieren der Farbe von anderen Lebensmitteln genutzt, etwa für Tomatenkonserven, Desserts, Weine und Säfte. Continue reading

Pflanze des Monats 9-2016 Bosnischer Bratkürbis

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Bosnischer Bratkürbis

Der Sommer 2016 war für Kürbisse nicht einfach. Sie brauchen eine hohe Sonneneinstrahlung, warme Temperaturen und natürlich Bestäubung durch Insekten. Das alles hat in vielen Wochen des regenreichen Sommers gefehlt, so dass die Kürbispflanzen im Biogarten nur wenige Früchte angesetzt haben. Diese wenigen Früchte haben auf Grund des vielen Regens allerdings fast alle eine stattliche Größe erreicht. Continue reading

Pflanze des Monats 8-2016 Leuchtender Sonnenhut

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Rudbeckie mit gelben Zungenblüten

Der Sonnenhut (oder die Rudbeckie) stammt aus Nordamerika und ist ein typischer Bestandteil der ‚Präriebeete‘, die immer beliebter werden, da sie fast ganzjährig pflegeleicht sind. Der Sonnenhut blüht vom Spätsommer bis zum Herbst zuverlässig und ausdauernd. Er gedeiht auf vielen, gerade auch schweren Böden, kommt sogar mit leichtem Schatten zurecht und sommerliche Trockenheit verträgt er umso mehr, je besser die Staude eingewachsen ist.

Das Herausschneiden von Verblühtem unterstützt das Treiben neuer Blüten. Continue reading

Pflanze des Monats Juli 2016 – Der Baumspinat

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Baumspinat mit magentafarbenen Trieben

Ist der einjährige Baumspinat eine Zierpflanze, ein Gemüse oder Unkraut? Das kommt auf den Standpunkt des Betrachters an. Der leuchtend magentafarbene Staub auf den frischen Trieben und der gleichmäßige konische Wuchs haben dem Baumspinat schon Auftritte in Schaugärten beschert. Junge Blätter schmecken mild im Salat oder können wie Spinat weiterverarbeitet werden. Wenn die Pflanze allerdings zu trocken gestanden hat, werden die Blätter zäh und alte Blätter enthalten ein hohes Maß an Oxalsäure, die auch den Geschmack strenger macht. Continue reading

Pflanze des Monats 6-2016 Engelwurz

IMG_2211_EngelwurzBis zu vier Jahren dauert es, bis die Arznei-Engelwurz mit den kräftigen dreifach gefiederten Blatttrieben genug Kraft gesammelt hat, um ihre ebenfalls kräftigen grünlichen Blütendolden auszubilden und damit Höhen von rund 2 Metern zu erreichen.

Die frischen Blätter und Stiele riechen und schmecken süß-herb und die grünen Stielen können kandiert werden, um Süßspeisen und Kuchen zu verzieren. Continue reading

Pflanze des Monats 5-2016 Der Schlangenknöterich

Wiesenknöterich

rosablühender Wiesenknöterich

Der hübsche Wiesenknöterich, der ab Mai auf eher feuchten Wiesen blüht, wurde vor einigen Jahren zu Schlangenknöterich umgetauft. Diese neue Bezeichnung nimmt Bezug auf den gewundenen Wurzelstock der Wildstaude. Laut Signaturenlehre sollte der Knöterich deshalb auch gegen Schlangenbisse helfen.

Er enthält in allen Teilen Gerbstoffe, die seit Jahrhunderten vor allem aus der Wurzel gewonnen wurden und zum Beispiel als Mundspülung oder gegen Durchfall eingesetzt wurden. Die tatsächliche Heilwirkung ist noch in der Erforschung. Continue reading

Pflanze des Monats 4-2016 – Das Vergißmeinnicht

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Vergißmeinnicht

Dort, wo sich das Vergißmeinnicht des vergangenen Jahres aussamen konnte und die im vergangenen Herbst gekeimten Blattrosetten nicht mit dem Unkraut ausgerissen wurden, blühen auch dieses Jahr wieder die Vergißmeinnicht, während sie dort, wo ungeübte Gärtner/innen die 2-jährigen nicht erkennen oder im Winter vermeintliche Ordnung herrschen soll, von einer Saison auf die nächste schon mal verloren gehen, obwohl das Vergißmeinnicht Fröste auch ohne Schutz gut übersteht.

Die rund 50 wilden Arten des Vergißmeinnicht haben sich an die unterschiedlichen Standortbedingungen in Wiesen, Wäldern, Sümpfen oder Bergen angepaßt, aber fast alle benötigen einen möglichst feuchten Boden. Gezüchtete Gartensorten wachsen besonders gleichmässig oder blühen prachtvoll in den unterschiedlichsten Blautönen, aber auch weiß oder rosa. Continue reading

Pflanze des Monats 3-2016 – Märzveilchen

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violette Veilchenblüten

Das Märzveilchen blüht tief-violett und gehört zu den Veilchenarten, die auch duften. Die herzförmigen Blätter sind immergrün.

Mit dem Aroma der Wurzeln, Blätter und Blüten kann man Liköre und Konfekt würzen und mit den kandierten Blüten Gebäck und Desserts verzieren.

Veilchenduft wird in der Parfümindustrie allerdings meist aus einer ähnlich wie Veilchen duftenden Iriswurzel gewonnen. Continue reading

Pflanze des Monats 2-2016 – Der Winterling

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gelbe Winterling-Blüte

Eine Decke aus Schnee würde den Winterling nicht davon abhalten, schon im Februar erfolgreich zu blühen. Darunter wären die Rhizomknollen des Winterlings sogar gut geschützt. Die Kombination aus milden Wetter und mehreren Nächten heftigen Frostes hat manchen Winterling-Blüten dieses Jahr allerdings doch etwas zugesetzt.

Als erstes treiben himmelwärts gerichtete gelbe Blüten mit einer Halskrause aus grünen gefingerten Blättern, die sich nur bei Sonne öffnen und dann früh fliegenden Bienen und Hummeln erste Nahrung bieten. Die eigentlichen Blätter erscheinen meist erst nach der Blüte.

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