Besuch des Bienenmuseums in Duisburg

Hallo, liebe Immenfreunde,

Eingang Bienenmuseum

Eingang Bienenmuseum

der „taubenalternative Geheimtipp“ im Ruhrgebiet … das Bienenmuseum.
Wir besuchten es mit 13 Leuten – die meisten benutzten die Bahn:
das Bienenmuseum ist sehr gut mit dem ÖPNV von Köln aus in 1,5 Stunden zu erreichen. Die Busstation ist direkt vorm Museum.

Das Museum wird vom Kreisimkerverband Duisburg unterhalten.
Die Unterhaltung und die Besetzung zu den Öffnungszeiten erfolgt ehrenamtlich.

Im Bienenmuseum Duisburg  finden  regelmäßig Lehrveranstaltungen und Schulungen statt. Es gibt u.a. Anfängerkurse zur Imkerei (u.a. von Pia Aumeier) und Ausbildungen zum Bienensachverständigen.
Wer sich informieren möchte: das Bienenmuseum hat einen eigene Website: www.bienenmuseumduisburg.de.

H. und die Heiligen

H. und die Heiligen

Vor der Honigwand

Vor der Honigwand

Das Museum selber ist recht ältlicher Natur und befindet sich in einer nicht mehr benutzten Schule, zusammen mit einem Fitness-Studio.
Innen verbergen sich aber mehrere Räume und es ist erstaunlich groß.

Das Highlight ist sicher die „Honigwand“ mit einer Sammlung Honiggläser aus aller Welt sowie eine Statue des Hl. Ambrosius aus Stroh.

Die Räume gliedern sich wie folgt :

  1. Bienen, Wildbienen, Wespen und Hornissen und ihre Nester sowie ein Modell zum Verständnis des Schwänzeltanzes
  2. Imkerzubehör (z.B.  verschiedene Pfeifen, Räucherdosen, Verdunster …) und – schutzkleidung, Honigglasssammlung des Dtsch. Imkerbundes ab den 30er….,
  3. Bienenwohnungen und Wabenpressen – selbst geflochtene Beuten von der Keltenzeit an, Heidewirtschaft, Blätterbeuten und verschiedene  Beuten (eine Bienenkiste fehlte –  soll aber noch kommen) ,
  4. Honig-aus-aller-Welt-Wand und Seminarraum sowie einer Schaubeute mit schwirrenden Bienen Smile
Schaubeute

Schaubeute

Überall hängen zudem anschauliche Plakate über Honigbieneninterieurs oder Entwicklungen im Volk, etc. , sicher aus dem ehemaligen Schulbetrieb.

Das Bienenmuseum hat auch ein Außengelände, auf dem sich einige Völker befinden und das Gäste besichtigen können.

Herr Krüger und die Honigpresse

Herr Krüger und die Honigpresse

Wir wurden noch vor der regulären Öffnungszeit von den Herren Udo Schmelz und Harald Krüger wärmstens empfangen. Beide sind im Vorstand des Duisburger Bienenzuchtvereins.

Die Herren hatten Getränke für uns bereit gestellt und es gab auch Kaffee !

Herr Krüger züchtet selber Carnica-Königinnen und erzählte uns viel – wir hatten auch viele Fragen .. und fast hätten wir vor lauter Fragerei und Infos „vergessen“, das übrige Museum zu  sehen.

 

Strohbeuten

Strohbeuten

Weißenseifener Haengekorb

Weißenseifener Haengekorb

Insgesamt waren wir fast 4 Stunden im Museum-  wir hatten noch längst nicht  alles „aufgenommen“ – aber die Erläuterungen von den Herren Schmelz und  Krüger waren sehr interessant und einprägsam !

Es war ein äußerst interessanter Nachmittag !

Wir waren uns einig, dass dieser Besuch ein Anstoß war, das Bienenmuseum noch einmal zu besuchen.

Aber: der Mietvertrag für das Museum läuft dieses Jahr am 31.10. aus !

Die Stadt Duisburg will das Gelände an einen Investor verkaufen, der auf ihm mehrere Häuser mit Wohnungen baut. Ein Alternativsitz für das Museum in unmittelbarer Nähe ist zwar schon in Aussicht, aber noch nicht 100% klar ( u.a. auch aus finanziellen Gründen) . Derzeit werden seitens des Bienenzuchtvereins Duisburg  Gedanken zur Didaktik und Präsentation der gesammelten Objekte entwickelt.

Wir sind gespannt, drücken die Daumen und hoffen, das Bienenmuseum im neuen Glanz besichtigen zu können !

N.b. : In Deutschland gibt es mehrere Bienenmuseen. Der Deutsche Imkerbund hat die Museen in einer Sonderbeilage 4/2006 zusammengestellt. Auf dessen Internetseite sind die Bienenmuseen  zusammengestellt.

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