Pflanze des Monats – Januar 2017 Gartenrauke

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Gartenrauke im Winter

Vielleicht sieht die Ende des vergangenen Jahres gesäte Gartenrauke im Januar nicht am prächtigsten aus, aber sie beweist die Winterhärte dieses Salatkrauts, denn in diesem Januar hat sie ohne Schutz mehrere Tage und Nächte mit Dauerfrost (mehrfach bis zum Minus 9 Grad) überstanden. Sobald es wieder milder wird, treibt sie weiter und bietet damit auch im Winter und frühen Frühjahr aromatische Salatblätter. Als Zweijährige blüht überwinterte Rauke auch sehr früh und bietet damit den ersten Insekten frühe Nahrung.

Gartenrauke stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist vor einigen Jahren unter dem italienischen Namen Rucola zu neuen kulinarischen Ehren gekommen. Selbstgezogene Gartenrauke hat ein deutlich intensiveres Aroma von Senfölen als Supermarktware aus konventionellem Anbau. Neben Vitaminen und Mineralstoffen tragen gerade diese Senföle zur gesundheitsfördernden Wirkung der Gartenrauke bei. Am würzigsten schmecken die Blätter roh. Beim Erhitzen verliert sich die intensive Schärfe.

Die geernteten Blätter welken relativ schnell, erholen sich aber ebenso schnell im Wasserbad und lassen sich dann gut ein paar Tage im Kühlschrank lagern.

Standort im Biogarten: Im Hochbeet vor dem Tomatenhaus

Standort in der Natur: stammt aus den Ländern rund um das Mittelmeer

 

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