Pflanze des Monats Juli 2014

Spitzwegerich - Blätter und Blüten

Spitzwegerich – Blätter und Blüten

Der Spitzwegerich

Der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde der Universität Würzburg hat den Spitzwegerich zur Arzneipflanze des Jahres 2014 gewählt.

Spitzwegerich enthält eine Kombination an Inhaltsstoffen, die adstringierend, antibakteriell, entzündungshemmend und reizmildernd bei Erkrankungen der Atemwege und der Mundschleimhaut wirken und kann als Tee, Tinktur, Sirup oder am besten als frisch gepresster Saft verabreicht werden.

Dieselben Wirkstoffe helfen auch bei Reizungen der Haut, die durch Insektenstiche oder Nesselgifte verursacht werden, wenn der Saft der frischen Blätter auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird (Blätter zerdrücken oder verwringen und den dabei austretenden Saft auf den juckenden Stellen verreiben).

Spitzwegerich vermehrt sich über Samen oder Wurzelausläufer und wird zur Gewinnung der Blätter industriell angebaut.

In genügend nährstoffreicher Erde können die schmalen, von parallel laufenden Nerven durchzogenen Blätter rund 30 cm lang werden, auf nährstoffarmen Boden fallen sie deutlich kleiner aus. Die braunschwarzen Blüten stehen auf einem hohen kantigen Stiel und gelten als unscheinbar. Die kleinen Staubfäden, die radial um den Blütenkolben stehen, verleihen der Blüte jedoch einen poetischen Anmut.

Standort in der Natur:

Auf Wiesen und an Wegrändern, bevorzugt nährstoffhaltigen Boden.

 

Standort im Biogarten:

In Kräuterbeet 3 (rechts von der Ecke zwischen Kräuterbeet 2 und 3) sowie auf der Streuobstwiese.

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