Pflanze des Monats Mai 2014

Süßdolde

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Süßdolde mit weissen Blüten

Die Süßdolde ist nicht nur eine robuste und stattliche Staude mit feingefiederten dunkelgrünen Blättern, die auch im Halbschatten gut zurechtkommt, sondern kann auch in der Küche als Würzkraut vielfältig genutzt werden.

Verwenden kann man Blätter, Stängel und die länglichen Samenstände, so lange sie noch grün und glänzend sind. Der mildsüße Geschmack erinnert an Lakritz oder auch Anis, Fenchel oder Kerbel und würzt Salate, Sossen und Nachspeisen. Die Stängel sollen mit Rhabarber gekocht, dessen Säure mindern. Gehackte junge Samen werden zum Würzen von Brotteig eingesetzt.

Blüte Süßdolde

Blüte Süßdolde

Süßdolden bilden kräftige, tiefe Pfahlwurzeln und können 1 Meter und höher werden. Wenn man die vergilbten Stiele im Sommer ausschneidet, treibt die Süßdolde ein zweites Mal und füllt ihren Platz im Kräuterbeet bis zum Herbst. Unkräuter haben unter dem dichten Laub kaum eine Chance.

Achtung: beim Ernten nicht mit wilder Möhre oder anderen unbekömmlichen oder giftigen Doldenblütern mit gefiederten Blättern verwechseln.

Standort in der Natur:

In europäischen Mittelgebirgen, in feuchten Wiesen, Hecken und Wäldern.

Standort im Biogarten:

Im Kräuterbeet schräg links hinter dem Birnbaum oder am Ufer westlich der Brücke zur Streuobstwiese.

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